Selbstfürsorge im Alltag: Was ist Dein persönliches Isolierband? #229

Shownotes

Selbstfürsorge im Alltag hilft Dir dabei, Deine eigenen Bedürfnisse nicht zwischen Arbeit, Beziehungen und Verpflichtungen aus dem Blick zu verlieren. In dieser Folge erfährst Du, warum Me-Time wichtig ist, wie Du Deine persönlichen Energiequellen findest und dadurch mehr Energie im Alltag gewinnen kannst. Außerdem geht es darum, welche Warnsignale auf Überforderung und fehlenden Ausgleich hindeuten – und wie Du mit festen Zeiten für Dich selbst wieder mehr Balance zwischen Alltag, Arbeit und Freizeit schaffen kannst.

Was bedeutet Selbstfürsorge eigentlich?

Selbstfürsorge bedeutet, bewusst Zeit für Dinge einzuplanen, nach denen Du Dich besser, ausgeglichener oder energiegeladener fühlst. Genau diese persönlichen Energiequellen vergleicht FabiQ in dieser Folge mit einem Isolierband, das kleine Lücken im Alltag auffängt.

Die Idee stammt aus dem Buch Auszeit im Café am Rande der Welt von John Strelecky. Dort wird das Bild zweier miteinander verschraubter Wasserrohre verwendet: Selbst wenn zwei Teile sehr gut zusammenpassen, bleiben kleine Zwischenräume. Das Isolierband sorgt dafür, dass daraus kein größeres Problem entsteht.

Übertragen auf das Leben bedeutet das: Auch gute Beziehungen, ein erfüllender Job oder ein funktionierender Alltag brauchen Ausgleich.

Was ist Dein persönliches „Isolierband“?

Jeder Mensch hat andere Dinge, die ihm neue Energie geben.

Das kann zum Beispiel sein:

  • Sport oder der Weg ins Gym
  • Laufen oder Spaziergänge
  • Mannschaftssport
  • Schwimmen oder Wandern
  • Angeln
  • Kochen oder Backen
  • Malen
  • ein Musikinstrument spielen
  • Gaming
  • Zeit mit Freunden

Entscheidend ist nicht, was andere Menschen als sinnvoll oder produktiv ansehen. Entscheidend ist die Frage:

Nach welcher Sache fühlst Du Dich regelmäßig besser als davor?

Genau dort kann Deine persönliche Form von Selbstfürsorge liegen.

Warum ist Me-Time kein Egoismus?

Wer ständig versucht, für andere Menschen da zu sein, kann dabei die eigenen Bedürfnisse immer weiter zurückstellen.

In der Folge beschreibt FabiQ das Beispiel einer Frau, die gleichzeitig Arbeit, Familie und Kinder unter einen Hut bringen muss. Was dabei irgendwann verschwindet, sind ihre Tanzstunden – also genau die Zeit, die ursprünglich nur ihr gehört hat.

Als sie wieder eine Tanzstunde pro Woche einplant, verändert sich nicht nur diese eine Stunde. Sie fühlt sich ausgeglichener und hat dadurch wieder mehr Energie für andere Bereiche ihres Lebens.

Die zentrale Idee lautet deshalb:

Zeit für Dich selbst nimmt Deinem restlichen Leben nicht zwangsläufig Energie weg. Sie kann Dir Energie dafür zurückgeben.

Welche Warnsignale zeigen, dass Dir Ausgleich fehlt?

Manchmal merkt man fehlende Erholung nicht daran, dass plötzlich alles zusammenbricht. Häufig zeigen sich zunächst kleine Veränderungen im Alltag.

FabiQ nennt unter anderem drei mögliche Warnsignale:

  • Du antwortest Freunden nur noch sehr kurz oder gar nicht.
  • Kleinigkeiten nerven Dich plötzlich unverhältnismäßig stark.
  • Du sagst Verabredungen ab, obwohl Du eigentlich Zeit hättest, weil Dir die Energie fehlt.

Solche Situationen müssen nicht automatisch bedeuten, dass Dir Selbstfürsorge fehlt. Sie können aber ein guter Anlass sein, Deinen aktuellen Energiehaushalt bewusst zu hinterfragen.

Muss Selbstfürsorge immer produktiv sein?

Nein. FabiQ beschreibt Gaming als eine seiner eigenen Möglichkeiten, bewusst abzuschalten. Eine Runde auf der PlayStation bringt vielleicht keinen sichtbaren beruflichen Fortschritt und produziert auch kein Ergebnis, das sich anschließend vorzeigen lässt.

Genau das kann aber der Punkt sein.

Nicht jede freie Minute muss einem messbaren Ziel dienen.

Manche Aktivitäten dürfen einfach deshalb stattfinden, weil sie Spaß machen und Dir helfen, wieder Energie aufzubauen.

Wie findest Du Deine persönliche Energiequelle?

Die Praxisübung dieser Folge beginnt mit einer einzigen Frage: Nach welcher Sache fühlst Du Dich regelmäßig besser als davor?

Schreib Dir die erste Antwort auf, die Dir dazu einfällt.

Danach folgt der wichtigste Schritt: Lass es nicht bei der Idee.

Plane einen konkreten Termin dafür in Deinen Kalender ein. Aus „Ich müsste mal wieder Sport machen“ wird beispielsweise „Dienstagabend ist mein Training“.

Wie wird aus einem Vorsatz eine echte Gewohnheit?

FabiQ empfiehlt zusätzlich einen Umsetzungs-Buddy. Das kann ein Freund, eine Freundin, ein Trainingspartner oder eine andere Person sein, die weiß, was Du Dir vorgenommen hast. Dadurch entsteht Verbindlichkeit.

Noch besser funktioniert das, wenn Du vorher überlegst, woran Dein Vorhaben normalerweise scheitert:

  • Bist Du nach der Arbeit zu müde?
  • Bleibst Du auf der Couch hängen?
  • Arbeitest Du im Schichtsystem?
  • Ist Dein ursprünglicher Plan zu groß?

Für solche Situationen kannst Du eine Mini-Version Deiner Aktivität definieren.

Statt zwei Stunden Training können beispielsweise auch 20 oder 30 Minuten Bewegung reichen. Entscheidend ist zunächst, überhaupt anzufangen.

Deine Praxisübung für diese Woche

  1. Beantworte für Dich: Nach welcher Sache fühle ich mich regelmäßig besser als vorher?
  2. Plane dafür einen festen Termin in Deinem Kalender ein.
  3. Erzähle einem Umsetzungs-Buddy davon.
  4. Überlege, wodurch dieser Termin normalerweise ausfallen könnte.
  5. Lege dafür eine kleinere Ersatzversion fest.

Dein Ziel ist nicht, Deinen Alltag perfekt zu organisieren.

Es geht darum, regelmäßig wieder etwas von Deinem persönlichen „Isolierband“ um die verschiedenen Bereiche Deines Lebens zu legen.

Kapitelmarken: 00:00:00 Thema Selbstfürsorge 00:02:45 Die Isolierband-These 00:06:00 Balance zwischen Selbstfürsorge und Verantwortung 00:08:54 Praktische Tipps zur Umsetzung von Me-Time 00:11:47 Selbstreflexion und Warnsignale 00:14:43 Nächster Schritt zu mehr Energie

Gast / Sprecher

FabiQ – Host des Podcasts In dieser Solo-Folge beschäftigt sich FabiQ mit Selbstfürsorge, persönlichen Energiequellen und der Frage, wie sich bewusste Me-Time praktisch in einen vollen Alltag integrieren lässt.

Erwähnte Ressourcen

Deine Frage nach der Folge

Was ist Dein persönliches „Isolierband“? Welche Aktivität sorgt bei Dir fast immer dafür, dass Du Dich danach besser fühlst als vorher?

Transkript anzeigen

FabiQ: Was ein Wasserrohr, ein Tropfener Wasserhahn und ein Isolierband mit deiner Selbstfürsorge zu tun hat, das erfährst du heute in der Folge und vor allem, warum das wichtig ist. Let's go! Ja, meine Damen und Herren, herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Folge. Und ich habe heute wieder euch ein Thema mitgebracht, was mich selber auch tatsächlich immer noch beschäftigt. Hey, ich bin zwar nicht mehr 16, ich bin auch nicht mehr 25 Jahre alt, aber ich habe hier ein wundervolles Buch gelesen. ist das hier. Auszeit im Café am Rande der Welt von John Strelacke ist tatsächlich relativ kurz und klein. Ist auch der dritte Teil von dieser ganzen Reihe. Aber mir ist dabei ein schönes Beispiel aufgefallen. das sehr schön erklärt worden ist. Und mir ist aufgefallen, dass das heute in der heutzutage in der schnellen Welt, wie wir uns so drehen in der Gesellschaft, etwas ist, was vielen von uns wirklich Probleme bereitet. Und das ist das Thema mit dem Wasserhahn, mit der tropfenden Wasserhahn und dem Isolierband. Nein, also da drin in diesem Buch wird beschrieben die Isolierband-These. So habe ich sie einfach mal genannt. Was das mit sich auf sich hat, lasse ich dir gerne erklären. Und zwar wird in diesem Buch ja Wunderbeispiel beschrieben, wie, das macht tatsächlich auch ein Handwerker da und der benutzt halt bei einem tropfenden Wasserrohr ein Isolierband. Und wir können uns das Ganze so vorstellen. Also das Ganze ist natürlich nur eine Metapher. Das geht natürlich nicht jetzt Wassertropfen und den besten Klempner-Tipp, den ich dir geben kann, sondern wir müssen uns das ungefähr so vorstellen. Es gibt ein Wasserrohr und es gibt noch ein Wasserrohr. die haben beide ein Gewinde und wenn man die zusammen steckt und dann zusammen schraubt, dass das Gewinde ineinander fasst, dann sind die ja fest zusammen. So und normalerweise bringt das Gewinde halt schon sehr viel mit, aber egal wie gut das Gewinde ist, wie perfekt das ist, es wird nicht zu 110 Prozent in das andere hineinpassen, in das andere Gewinde und deswegen wird auch mit der Zeit halt der Wasserhahn oder das Wasserrohr und dieses Gewinde halt sehr sprühe und dann kann es halt auch sehr schnell sein, dass es halt, obwohl das Wasser da durchfließt normalerweise, bisschen halt auch daraus tropft und dafür nutzt man dann ja normalerweise Isolierband und dadurch kann man halt auch diese kleinen Mini-Lücken halt ja nicht schließen, aber zumindest so verschließen, dass halt kein Wasser mehr rausläuft. Was hat das Ganze jetzt auf sich? Also nehmt ihr mal an, das eine Wasserrohr und das andere Wasserrohr, das sind bei zwei Menschen. Und die haben sich irgendwann mal gefunden und harmonieren auch super zusammen. Wir reden über Beziehungen. dann gibt es dieses Gewinde. Okay, die passen super zusammen. Aber es wird keine Beziehung geben, die halt 110 Prozent zusammenpasst. Sondern es wird irgendwo immer Konflikte geben. Wir versuchen uns immer unser Bestes zu geben, zweifellos. Aber es klappt halt nicht immer. Und wir haben ja auch verschiedene Rollen im Leben, die wir ausfüllen. Einmal gegenüber uns selbst, dann aber auch vielleicht auch später gegenüber dem Partner, der Partnerin, der Frau oder des Mannes, den wir uns versprochen haben oder vielleicht auch später den Kindern oder vielleicht auch den Haus oder im Beruf etwas. Und das alles zu balancieren ist The Game of Life, aber es wird halt nicht mal perfekt funktionieren. Und deswegen werden auch unsere Wasserrohre, wenn wir so in einer Beziehung oder vielleicht auch in einem Berufsverhältnis oder so sind, werden auch sprüde irgendwo und das Wasser könnte mit der Zeit austreten, wenn wir nicht dafür sorgen, dass immer genügend Isolierband drum herum ist. Isolierband ist quasi unsere Metapher für ja, Me-Time oder Dinge, die mir wichtig sind, die mir Glückseligkeit schenken, die meine Selbstfürsorge vorantreiben. Für den einen kann das zum Beispiel der Weg ins Gym sein, für den anderen ist es Sport, vielleicht Mannschaftssport oder sowas. Der andere geht gerne angeln, der andere läuft gerne und macht Spaziergänge und die auch gerne am liebsten alleine oder sowas. Das kann natürlich auch sein. Der andere geht wandern, der andere geht schwimmen. Das gibt so viele unterschiedliche Dinge. Der andere malt, der andere zockt. Das ist alles durchaus möglich. Und deswegen hat jeder sein eigenes Isolierband. Man kann nicht alles miteinander einfach direkt vergleichen oder über einen Kamm scheren. Sondern jeder muss für sich selber herausfinden, was ist denn mein Isolierband. Ist es zu backen? Ist es vielleicht zu kochen? Ist es vielleicht Gitarre spielen? Oder ein anderes Musikinstrument? Völlig egal. es Konzerte besuchen? Na, was ist das? Das kannst du mal für dich selber natürlich auch an der Stelle hier schon mal direkt mit überlegen. Vielleicht kommt dir schon so ein Gedanke, was es bei dir sein könnte. Dann wäre es auf jeden Fall sehr, gut. Ansonsten gibt es das nachher noch als Praxisübung. Ich zeige dir dann auch noch auf, du am besten da dran oder dahin kommst. Genau, aber das ist auf jeden Fall so das Beispiel, was hier gezeigt wird in dem Buch. Kann ich übrigens wirklich empfehlen. sind keine typischen Sachbücher in dem Sinne, sondern sie erzählen halt eine Geschichte. Und aus diesen Geschichten entstehen viele Metaphern und dementsprechend ist es ganz nett zu lesen tatsächlich. Und diese Metapher hat mir sehr gefallen. Ich habe selber darüber nachgedacht, wie wichtig eigentlich so etwas ist. Denn ... auch perfekte Verbindungen haben, Lücken. Und wenn ich das Ganze nicht im Gleichgewicht bekomme, wird es halt dafür sorgen, dass das Gewinde selber schneller spröde wird und das dann halt auch schneller das Wasser durchleckt. Es gibt im Buch ein schönes Beispiel. ist eine Frau, die ist sehr gestresst. Sie muss zwischen Arbeit und Zuhause pendeln, hat irgendwie zwei Kinder. Der Mann ist weg. Und ist total ungut mit der Situation, weil sie nicht ganz genau weiß, wie sie das Ganze wuppen soll. Und dementsprechend hat sie sich auch weiter zurückgestellt. Sie war gleich mit einem Mann getrennt, glaube ich sogar. Aber war eine super Ehefrau. Oder ist eine super Ehefrau. Ist eine super Mutter. Tut alles wirklich für ihre Kinder. Und gibt auch auf der Arbeit voll Gras. Was sie dabei vergessen hat, ist eigentlich das, was sie ausmacht. Ihr Isolierband. Und das waren zum Beispiel Tanzstunden bei ihr. Und irgendwann war sie so ausgemürbt und die Beziehung hat angefangen zu brechen, zu schwinden. Und sie hatte gedacht, ich mache jetzt einfach mal so eine Tanzstunde die Woche. Das ist was, das ist einfach so für mich. Und wo sie das gemacht hat, hat sie gemerkt, ganz schnell gemerkt, sie ist auch viel ausgeglichener. Das Ganze, auch wenn es nur erst mal eine Stunde in der Woche ist, gibt es so viel Energie. dass sie auch die Probleme, die in den anderen ... Bereichen entstanden sind, viel besser ... auch klären konnte und mit viel Energie, ... viel mehr Energie da reingegangen ist. Also Energie lässt sich mal so schlecht erklären, ... aber das wäre so Beispiel für mehr Energie haben, denn ich habe etwas mit meinem Isolierbande, ... mit meinem, für mich gemacht, ... so was für mich, was mir gut tut. Und das ist häufig, ... ich nenne sie gerne Me Time, ... etwas, was ich ja nicht ... Was ich nicht gegen meine Familie oder gegen meinen Partner oder meine Partnerin oder sowas mache oder gegen mein Umfeld oder Freunde oder so, sondern etwas, was ich für mich tatsächlich mache, damit ich daraus so viel Energie schöpfe, für alles andere auch noch genug zu haben. Und das ist der entscheidende Punkt aus dieser Folge, aus meinem Sicht. Denn wer für alle sorgt, verliert aber das eigene Band, also das eigene Isolierband zuerst. So, es ist schön, wenn du irgendwo hilfst. Aber wenn es dir selber nicht gut geht oder es super anstrengend alles für dich ist, dann sind das so wahren Signale, die du nicht ignorieren solltest, sondern wo du wirklich drauf guckst, damit du halt mit mehr Energie und halt auch mit Lösungsorientierung durch das Leben laufen kannst. Und ich glaube, dass es so etwas nicht nur im Job braucht, sondern halt auch in einer jeglichen guten Beziehung, dass es genügend Freiraum für beide Parteien gibt. sich auch mal zurückzuziehen und dann auch mal was für sich zu machen. Das ist unglaublich wichtig. Gerade in der heutigen Zeit. Ich hatte es am Anfang so im Intro auch gesagt. Die Welt dreht sich immer schneller. Wir brauchen halt diese Ruhephasen oder Ruhepausen nicht im Sinne von Ruhe. Kannst auch irgendwie ins Gym gehen oder falsch im Springen gehen oder so. Aber diese Phasen, wo wir einfach mal wieder auf unseren Pool so zugehen. Und das ist, ich, das, was dann wirklich ausmacht. Genau wie bei der Frau halt und ihren Tanzstunden. Und genauso wie kann es ja heute auch bei dir sein. Die Frau hat übrigens dann irgendwann das durch die mehr Energie, die sie bekommen hat, hat sie mehr lösen können in kürzerer Zeit. Also sie war dann halt auch produktiver. Was wiederum dazu geführt hat, dass sie irgendwann genügend Zeit hatte, auch eine zweite Stunde in der Woche eine zweite Tanzstunde zu nehmen. Und plötzlich hatte sie zwei Stunden. Sie sie mal einen ganzen Nachmittag gemacht oder mal ein Turnier oder am Wochenende ein Event mitgemacht. Plötzlich ging das alles, weil sie genügend Energie hatte. Sie war also auf einem ganz anderen Status der Motivation und Eigenenergie. Und sowas wird dann halt ausgelöst dadurch, dass du dir dafür Zeit nimmst, dein Isolierband deine Rohre rumzumachen. Also du kannst es wieder vorstellen. Bei mir selber ist es auch so. ich... Mir macht zum Beispiel Social Media, hier hat das Podcast und sowas. Macht mir super viel Spaß. Aber ich brauch tatsächlich für mich selber auch immer mal wieder Zeit, wo ich einfach mal nichts mache. Also wo ich mal nicht produktiv bin oder die ganze Zeit denke, was produktiv ist, kannst du als nächstes machen, sondern einfach mal nichts Logisches zu machen. Zum Beispiel zu zocken. Gerne irgendwie mal die Playstation anzumachen, irgendwie eines meiner Lieblingsspiele mal zu spielen oder so. Das tue ich sowieso schon viel zu selten im Vergleich zu früher während der Schulzeit. Aber sich dafür wirklich die Zeit zu nehmen und dann einfach mal, weiß nicht, FIFA spielen oder keine Ahnung. Oder was hab ich noch? Red Dead Redemption oder so. ich ja auch mal gespielt. So. So was einfach mal anzumachen. Und das ist überhaupt nicht logisch. Also du hast ja nichts davon danach. Sodass du irgendwo fiktiv in irgendeiner Welt hast du irgendwas gewonnen oder so oder irgendwas erreicht. Aber es wird dich in deinem eigentlichen ja so gar nicht irgendwie weiter voranbringen. Das Abzeichen kannst du nicht aus dem Spiel nehmen und dann irgendwie an deine Hemd antragen und anmachen und dann irgendwie durch die Welt tragen. bringt ja auch nichts. Deswegen ist es halt super wichtig, sein eigenes Isolierband zu schauen und das nicht zu vergessen. Ansonsten gibt es halt Warnsignale, die der Körper auswirft. nenne ich sie einfach mal. So drei typische sind mir da direkt eingefallen. Ich suche sie gerade mal raus. Genau, ist dann so was wie, also zur Selbstreflexion, ist so was wie, du antwortest Freunden nur noch mit einem Wort oder gar nicht. Das ist immer so ein, ja, oder sowas, Ohne wirklich an diesem Gespräch wirklich teilzunehmen. Oder du bist wegen Kleinigkeiten total genervt, weil... dass Geschirr in der Geschirrspielmaschine von WG-Partner irgendwie schräg eingeräumt worden ist und dadurch drei Teller weniger reinpassen und das nervt dich so richtig doll. Natürlich kann man da irgendwie schon denken, naja, gut, ist jetzt nicht richtig eingeräumt oder du hast so viel Energie und sagst, ich stell es kurz selber richtig hin. Oder es ist eine andere Art von Energie, als wenn du dann halt... in das Zimmer des WG-Partners reinstürmst, die Tür eintrittst und sagst, was er für eine Scheiße am Geschirrspieler gebaut hat. ne? so was können auch Zeichen sein. Wie reagierst du auf Kleinigkeiten, auf kleine Macken, so sag ich mal, ne? Oder du sagst Verabredungen ab, obwohl du eigentlich Zeit hättest, weil du einfach keine Energie hast, weil du müde bist, weil du keinen Bock hast, dich mit irgendjemanden rumzuschlagen oder so was. Ne? Dann, ähm sind das so wahnsinnig, die solltest du nun nicht ignorieren, sondern wirklich wahrnehmen. Und das ist unsere Praxisübung für heute, für diese Woche. Beantworte mir eine Frage für dich. Nach welcher Sache fühlst du dich regelmäßig besser als davor? Ich habe dir schon ganz viele Beispiele dafür genannt. Das könnte Training sein, könnte Gym sein, Musikinstrumente spielen, laufen, zocken, mit Freunden treffen, backen, kochen, gärtnern, weiß ich nicht. Irgendwas, was du gerne machst. Nach welcher Sache fühlst du dich regelmäßig besser als Dann schau doch mal in dein Themenkalender, wenn du so was hast oder noch nicht hast, dann tu das auf jeden Fall mal. Und trag dir da den ... festen Wochentermin für so etwas ein, wo du das mal ... safe machen kannst. Wenn zum Beispiel ... immer Dienstagstraining hast, ... tragt auf jeden Fall erst mal ... ... den Spot da ein. Oder wenn du da ... immer ins Gym gehen möchtest, weil das für dich irgendwie am ... leichtesten umzusetzen ist oder so was, ... dann tragt da den Termin ein. Was natürlich auch gut ist, ... ist immer ein Buddy, ... der uns zur Umsetzung zwingt, weil er nämlich davon weiß, dass wir sowas tun. Und das wäre natürlich jetzt hier der Schritt drei. Schreib einer Person, mit der du zum Beispiel ins Gym gehen möchtest oder mit der du ins Gym gehst oder die halt auch da ist, dass du das machen möchtest oder dass du zu dem und dem Zeitpunkt dann da bist. Und vielleicht auch, wenn er jetzt zusammen trainiert ist und kann dann auch zusammen hingehen. Aber ist erstmal eine ganz andere Verbindlichkeit, die sich auch in deinem dann zur Umsetzung hoffentlich rumbiegt. wenn halt eine andere Person Bescheid weiß, dass du halt wirklich da bist oder da sein möchtest und dann dir auch sagen kann, wenn du nicht da bist, weil du den Arsch nicht von der Sofa nicht hochbekommen hast, was da los ist. Also das macht schon schon eine ganz andere Verbindlichkeit. Dann kannst du dir schon mal Gedanken machen, wann kippt so ein Termin bei dir häufig? Also woran liegt das dann? Sitzt du tatsächlich, wie ich gerade gesagt habe, bist du einfach zu müde, bleibst du dann irgendwie auf der Couch hängen oder so? Hast du vielleicht ein wechselndes Schichtensystem wie Frühschicht, Spätschicht, Nachtschicht etc., was sowas oder solche regelmäßigen Termine natürlich auch platt machen guck mal, ob du dir Mini-Versionen schon mal festlegen kannst. Ja, also wenn du sagst, das muss ja nicht heißen, irgendwie zwei Stunden im Gym oder so, sondern es reicht ja auch schon mal, wenn du 20 Minuten oder so schon mal eine Übung machst. Oder vielleicht aufs Laufband erstmal gehst im Gym oder so für 30 Minuten oder sowas. Dann hast du zwar noch kein Krafttraining gemacht, aber du hast zumindest erst mal angefangen. Sonst geht weiter voran. Genau, das auf jeden Fall. Und dann schauen wir wie du es umsetzen kannst. Also trage dir, das ist die Praxis, trage dir deinen Isolierbandtermin für die nächsten Wochen einfach mal ein und sag auch deinem Umsetzungs-Buddy Bescheid. Also wenn du keinen Umsetzungs-Buddy hast, such dir auf jeden Fall einen. kannst natürlich auch mehrere Umsetzungsbodies haben, du zum Beispiel auch mehrere Isobelierband-Thesen, Themen hast, wo dich unterschiedliche Personen mit und begleiten. Dann kannst du natürlich auch für jeden eins nehmen. Oder du hast einen besten Freund, der das macht zwar überhaupt nicht bei den ganzen Sachen mit, aber der supportet dich auf jeden Fall. Dann wäre das zum Beispiel auch ein guter Umsetzungsbody. Genau. Und dann würde ich mal gerne wissen, was da rausgekommen ist und wie gut das geklappt hat. Das heißt, wenn du Lust hast, dann schreib das am besten mit in die Kommentare rein. Was es bei dir ist, was ist dein Isolierband, wenn man es so nennen möchte? Was ist deine Sache, die dir einen richtigen Energieschub nach vorne bringt? Was ist so diese eine Sache, wo du dich jedes Mal eigentlich besser fühlst als vorher, wenn du sie gemacht hast? Dann schreib das mal in die Kommentare rein. Und wenn du noch jemanden kennst, der jemanden kennt, oder dem dieser Podcast hier wirklich weiterhelfen könnte, dann teil auf jeden Fall diese Folgen, lass auf ein Abo da. oder einen Daumen hoch, damit es hier weiter vorangeht und wir noch ziemlich viele, ziemlich vielen jungen Erwachsenen einfach helfen können. Ja, mit lebensrelevanten Themen, die sonst so normalerweise nirgendwo besprochen werden, die aber unglaublich wichtig fürs Leben sind. Ansonsten wünsche ich dir erstmal eine schöne Woche, viel Spaß beim Umsetzen und wir sehen uns nächsten Dienstag zur nächsten Folge. Bis dann.

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