So schützt Du Deine Energie vor negativen Menschen #221
Shownotes
Wie kannst Du Deine Energie vor negativen Menschen schützen?
Du kannst nicht immer bestimmen, welche Menschen oder Situationen Dir begegnen. Du kannst aber beeinflussen, wie viel Aufmerksamkeit und Energie Du ihnen anschließend gibst. Genau darum geht es in dieser Folge.
FabiQ beschäftigt sich mit einer Situation, die wahrscheinlich viele kennen: Menschen im eigenen Umfeld, nach deren Gesprächen man sich eher ausgelaugt als gestärkt fühlt. Dabei geht es nicht darum, jeden Kontakt sofort abzubrechen. Vielmehr geht es darum, bewusst zu entscheiden, wie viel Raum diese Menschen in Deinem Leben bekommen sollen.
Musst Du negative Menschen sofort aus Deinem Leben streichen? Nein. Und genau hier widerspricht FabiQ bewusst einem sehr radikalen Ansatz der Persönlichkeitsentwicklung.
In der Folge greift er den bekannten Gedanken auf, dass wir stark von den Menschen beeinflusst werden, mit denen wir besonders viel Zeit verbringen. Gleichzeitig macht er deutlich: Gerade für junge Erwachsene ist die Realität komplizierter.
Manche Kontakte kannst Du Dir nicht einfach aussuchen. Das gilt insbesondere für die eigene Familie. Andere Menschen kennst Du vielleicht bereits seit vielen Jahren und möchtest sie trotz unterschiedlicher Entwicklungen nicht vollständig aus Deinem Leben streichen.
Die Alternative: Nähe und Häufigkeit bewusst steuern.
Du kannst Dich fragen:
- Wie häufig möchte ich diese Person tatsächlich sehen?
- Welche Gespräche möchte ich führen und welche nicht?
- Wie fühle ich mich nach einem Treffen mit dieser Person?
- Gebe ich diesem Kontakt mehr Energie, als ich eigentlich möchte?
- Wie setzt Du Grenzen bei negativen Gesprächen?
Eine der klarsten Aussagen der Folge lautet sinngemäß: "Für solche Gespräche stehe ich nicht zur Verfügung!"
FabiQ erzählt dazu von einer Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Mitfahrerin beschwert sich über Bauarbeiten an einer Haltestelle, obwohl dort unter anderem die Barrierefreiheit verbessert wird. Statt sich auf die negative Unterhaltung einzulassen, setzt FabiQ seine Kopfhörer auf und entzieht der Situation seine Aufmerksamkeit.
Der entscheidende Punkt: Du musst nicht jede Diskussion führen, nur weil sie in Deiner Nähe stattfindet.
Auch im Freundeskreis oder in der Familie darfst Du Grenzen setzen. Das kann zunächst ungewohnt sein und bei anderen Menschen Irritation auslösen. Trotzdem darfst Du entscheiden, welchen Gesprächen Du Deine Aufmerksamkeit schenkst.
Was kannst Du tun, wenn eine Freundschaft nur noch Energie kostet? Besonders spannend wird es bei langjährigen Freundschaften. Nur weil Du jemanden seit 10 Jahren kennst, muss die Beziehung nicht automatisch für immer genauso weiterlaufen.
Menschen entwickeln sich. Interessen verändern sich. Lebenswege gehen auseinander.
Deshalb lohnt sich die Frage: Passt dieser Kontakt heute noch zu meinem Leben oder halte ich hauptsächlich an ihm fest, weil er schon lange existiert?
Dabei geht es nicht zwingend um einen endgültigen Kontaktabbruch. Schon weniger Kontakt oder klarere Grenzen können dafür sorgen, dass Du Deine Energie stärker auf die Menschen und Ziele richten kannst, die Dir wirklich wichtig sind.
Welche zwei Hebel helfen Dir beim Umgang mit Deiner Energie? FabiQ formuliert am Ende der Folge eine konkrete Aufgabe für Dich.
Hebel 1: Weniger Energie verlieren. Überlege, welche Menschen, Gespräche oder Situationen Dir regelmäßig Energie rauben. Wo kannst Du Grenzen setzen oder Deine Aufmerksamkeit reduzieren?
Hebel 2: Mehr Energie bewusst investieren. Überlege gleichzeitig, welchen Menschen, Zielen und Lebensbereichen Du mehr Aufmerksamkeit geben möchtest.
Das Entscheidende ist die Kombination. Es geht nicht nur darum, Negatives zu reduzieren. Die frei werdende Energie kannst Du bewusst in das investieren, was Dich persönlich weiterbringt.
Deine Aufgabe für diese Woche Stell Dir zwei Fragen: Wo möchte ich künftig weniger Energie investieren? und: Wo möchte ich künftig mehr Energie investieren?
Vielleicht fällt Dir direkt ein bestimmter Mensch, eine Diskussion oder eine Gewohnheit ein. Dann hast Du bereits einen konkreten Ansatzpunkt für diese Woche.
Über FabiQ FabiQ ist Host des Podcasts und richtet sich insbesondere an junge Erwachsene zwischen etwa 16 und 25 Jahren. Im Mittelpunkt stehen Berufsorientierung, Karrierestart, Persönlichkeitsentwicklung, Mindset und Fragen rund um die Orientierung im Leben.
Kapitelmarken: 00:00:00 Wohin fließt Deine Energie? 00:03:27 Abstand zu negativen Menschen 00:06:32 Negative Energie im Alltag erkennen 00:09:45 Wochenaufgabe
Transkript anzeigen
FabiQ: Wohin du deine Energie längst, ist immer deine Entscheidung. Und wie du die besten Entscheidungen für dich und dein Leben empfällst, erfährst du heute in der Folge. Let's go! Herzlich willkommen wieder zu einer neuen Folge. dass ihr wieder mit dabei seid hier beim Podcast für extra. Die jungen, wilden Erwachsenen, die richtig Bock haben auf das Leben, weiter vorankommen wollen, sich weiterentwickeln möchten. Genau dann seid ihr hier richtig. Es geht hier immer wieder die Kernthemen Berufsorientierung, Karrierestart, Mindset, Persönlichkeitsentwicklung, aber auch Tipps, allgemeine Tipps fürs Leben sind hier immer willkommen. Wenn du irgendwo also zwischen 16 und Jahren bist, dann bist du hier komplett richtig, wenn du halt richtig Bock hast, auf der Überholspur dich weiterzuentwickeln. Deswegen herzlich willkommen für alle, die neu dabei sind. heute soll es ein Thema gehen, was mir schon Ewigkeiten immer wieder negativ auf, äh, tatsächlich negativ, ich krinz dabei so, Aber negativ tatsächlich auffällt. Das ist das Thema Energie. Ja, wo geben wir unsere Energie ab? Wo geben wir unsere Energie hin? Und das ist einfach so lästig. ist ein... Also ich sage es eigentlich mit dem Grinsen, aber eigentlich ist es ein richtig... Da hab ich gar keinen Bock mehr drauf. Auf so ein Thema hab ich persönlich keinen Bock mehr drauf. Und ich erlebe es bei euch da draußen immer wieder, dass das Thema ist, dass ihr irgendwo im Umfeld oder euch mit irgendwelchen Leuten umgeht, die halt pessimistisch mit negativer Energie durch die Welt laufen irgendwie und... Ja, dementsprechend nicht nur eure Zeit, sondern auch eure Energie rauben, die ihr lieber eigentlich in das stecken wollen würdet, was euch wirklich interessiert und was euch wirklich nach vorne bringt. Naja, und wie man das dann nun wirklich macht und was es für Möglichkeiten gibt. Vielleicht auch ein Thema Köpfchen. Das werden wir jetzt gleich in der Folge erfahren. Und los geht's, wie immer nach dem Intro. Ja, ihr Lieben, auf jeden Fall erst herzlich willkommen hier zu der nächsten Folge und eine Sache möchte ich gerne nochmal loswerden. Wenn euch dieses Format hier gefällt, ja, dann lasst es gerne auch mich gerne wissen beziehungsweise auch alle anderen in dem Podcast Algorithmus der Plattform und lasst ein Like da oder folgt diesem Podcast, teilt ihn vor allem mit anderen 16- bis 25-Jährigen. Hey, wenn du jetzt irgendwie 15 oder 26, 27 sein solltest, no worries. Ja, also könnt ihr auch mit... Ich hier auch mitmachen, aber die meisten Themen betreffen tatsächlich die Leute, die die höchste oder stellste Lernkurve daraus haben können. Das sind genau diese jungen Erwachsenen. Und genau für euch mache ich das. Denn ich war damals in einer ähnlichen Situation einfach, ich war ein bisschen lost im Leben, wusste gar nicht so richtig, welche Richtung ich mich entwickeln möchte, wusste auch gar nicht, was es alles für Möglichkeiten gibt. Und genau deswegen habe ich diesen Podcast irgendwann entwickelt oder gestartet auch einfach, weil mir es einfach wichtig war in dem Moment. Genau das zu sein, was ich mir selber damals auch hätte gewünscht. Und deswegen gibt es halt diesen Podcast als Mentor, irgendwie da mit dabei zu sein und euch all diese Tipps, Tricks, Ratschläge, all das, was ich gerne haben wollte, auch gerne an euch weitergeben möchte. Und das ist zum Beispiel ein Thema, das hat mich teilweise auch Überwindung gekostet. Nämlich mich von den richtigen oder von den falschen Leuten ja gesagt. richtig zu trennen, so rum. Da kommen so einige Coaches oder Persönlichkeits-Coaches, Trainer, und sind dann auch sehr krass, sagen, du musst dich irgendwie trennen. Und die fünf Menschen, mit denen du am meisten zu tun hast, das ergibt auch irgendwie dein Umfeld. Ja, dann heißt es auch so was, wie dieses bekannte Zitat, was man dazu immer wieder hört. Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Ja, also es mag ja alles sein, aber gerade in diesen jungen Jahren, wie willst du dir da dir irgendwie beibringen, dass du dich jetzt vor diesen Menschen trennen musst oder so? Also gib auch erst mal diesen jungen Menschen hier, den jungen Erwachsenen, die Stärke, das einfach zu tun. Und häufig sag ich auch, teilweise sind die auch nicht ausgesucht. Teilweise ist das auch die Familie. Was willst du da groß machen? Du hast die Möglichkeit, die Regelmäßigkeit, wo du diese Menschen siehst, zu reduzieren. Das heißt, gibt auch einige ... Die Gespräche hast du einfach keine Lust. Und dann siehst du die aber auch normalerweise eher zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Ostern. so was. Und sonst normalerweise nicht. So, und wenn das solche Menschen sind, die dann irgendwie Weihnachten und Ostern dafür sorgen, dass sie unter Alkohol dann irgendwelche lustigen Parolen trellern oder irgendwelche komischen Fässer aufmachen, wo wirklich auch schon jeder die Augen verdreht, dann vielleicht kennst du den einen oder anderen aus der Familie in dem Fall. an die du jetzt gerade denken musst. ja, dann überleg mal, ist das eine Person, die du wirklich dann nur zu den amtlichen Festen siehst? Weil ... Ich sehe es vielleicht noch ein bisschen anders. Du musst dich halt nicht komplett von denen trennen. Teilweise ist es Familie, teilweise sind das auch liebenswerte Personen oder Ähnliches. Die du auch gerne mal in deinem Leben hast. Ich sage auch gerne mal in deinem Leben. Mit denen musst du ja nicht dauernd telefonieren oder so. Aber ... Vielleicht ist er doch eigentlich eine lebenswerte Person, die in ihrem Leben vielleicht irgendwo falsch abgebogen ist. Deswegen bedeutet das nicht, dass du komplett dieses Dicht machen müsstest. Genau daher hab ich dann noch etwas andere Sichtweise als die meisten Coaches oder Trainer. Weil auch eine Person, die irgendwo falsch abgebogen sein kann in ihrem Leben, kann trotzdem irgendwie lebenswert sein. Aber nichtsdestotrotz ist natürlich die Ausgabe richtig. Ich versuche natürlich die Zeit mit der Person auf ein für dich angemessenes Verhältnis zu minimieren. einfach sicherzugehen, dass du nicht so viel Energie an diese Personen verlierst. Diese Personen rauben halt mit diesen Gesprächen deine Energie. Kannst du ja mal überlegen, das muss ja jetzt nicht von mir sein, irgendwo, vielleicht auch irgendwo im Freundeskreis oder hier vielleicht auch Bahnfahrt. Ich hatte das neulich in der Bahnfahrt. Da saß eine ältere Oma mit ihrem Sohn, ähm, fast mir schräg gegenüber, in der U-Bahn. Und die guckte dann raus und beschwerte sich immens, warum jetzt hier, warum sie hier schon wieder bauen. Jetzt stand da und dann hat sie gesagt, Juckchen! Ist unglaublich, die bauen hier schon wieder. Da kann man die Bahn ja hier kaum irgendwie fahren. Und dann musste auch noch ... Jetzt wie lange? Drei Monate wird hier die Haltestelle einfach durchfahren ohne Halt. Das ist unglaublich. So und ich wollte am liebsten sagen, ja Gerda, es ist unglaublich, wie schön, dass auch du mit deinem Rollator in nächsten Zeit in dieser Station endlich den Lift benutzen kannst, der hier extra für die Barrierefreiheit eingebaut wird. Ja, also, deswegen, also solche Gespräche, ich hab da den Kopfhörer aufgenommen, ich hab da vorher was gelesen und ich konnte dann halt das gar nicht anders. Ich hab einen Kopfhörer aufgesetzt und hab mir dann was anderes gemacht. Denn für solche Gespräche stehe ich nicht zur Verfügung. Das ist etwas, das kann ich mir auch gerne sagen, auch gerne mit Stolz, und das kannst du natürlich auch gerne machen. Für solche Gespräche stehe ich nicht zur Verfügung. ne? Auch das kannst du der anderen Person auch sagen. Das ist gar nichts Negatives in dem Sinne. Es kann vielleicht auch bei der Person erst mal überraschend wirken. Oder vielleicht, wenn du den Raum dann anschließend verlässt kommt vielleicht noch irgendwie ein blöder Spruch, aber auf der anderen Seite, who cares? Du willst ja gerade keine Energie in diese Gespräche legen oder auch verlieren. Deswegen, ich meine, die Leute, die dann noch da sitzen, sind wahrscheinlich auch nicht die richtigen Gesprächspartner für deine Themen. Also insofern, das passt schon. Und das, was ich dir heute unbedingt mitgeben möchte, und das ist mir einfach eine Herzensangelegenheit, das ist mir super, super wichtig. Es ist immer, was sage ich jetzt so klar heraus, es ist immer ... Deine Entscheidung, wohin deine Energie fließt. Also wohin du deine Energie gibst. Und vor allem auch wo du deine Energie rauben lässt. Lass dir von niemandem einreden, dass du keinen Einfluss darauf hast. Ja, es gibt eine Situation wie zum Beispiel in der Bahn, konntest du, ja okay, kann man vielleicht auch mitrechnen, aber ich sage das einfach mal, da konntest du nicht mitrechnen, dass da irgendjemand ausrastet. und du denkst, man, ey nicht schon wieder. Aber du hast normalerweise eine Möglichkeit oder du hast die Wahl zu entscheiden, wohin du deine Energie gibst und wohin du die Energie vielleicht auch nicht gibst. Und das sei dir mal so bewusst. Ja, also das nehmen wir mit heute aus dieser Folge und schauen mal als Aufgabe für die Woche, wohin du deine Energie in Zukunft mehr geben möchtest und wohin du deine Energie weniger geben möchtest. Das können zum Beispiel solche Gespräche sein. Oder vielleicht hast du auch eine bestimmte Person gerade schon im Kopf, wo du sagst, mit der ist das immer so anstrengend, aber irgendwie muss ich die halt irgendwie sehen? Ja, wer sagt denn das? Ja, also auch da kannst du mal kurz überlegen, wer sagt denn das, dass du die halt immer sehen musst? Nur weil das irgendwie ein Freund seit 15 Jahren ist, was, heißt das ja nicht, dass das immer so weitergehen muss. Ja, auch wenn vielleicht passt das halt grad nicht mehr. So kann ja auch sein. Aber dem seid ihr doch mal bewusst. da schau mal bitte für dich, nicht für mich, sondern für dich. Wo willst du deine Energie mehr hinlenken und wo willst du die Energie weniger hinlenken? Also das sind gleich zwei Hebel. Das klingt zwar wie das eine und das andere, aber das sind tatsächlich zwei Hebel, weil auf den einen lässt du dich, lässt du deine Energie weniger rauben und auf den anderen Hebel verstärkst du die Energie in die Richtung, wo du eigentlich hingehen möchtest. Und das ist Es ist deine Entscheidung. Das ist einfach ein Fakt. Deine Entscheidung, wo deine Energie hingehen soll. Und damit deine Energie in Zukunft auch hier richtig in den Podcast-Vieler reingeht, denk dran, abonnieren, folgen, teilen und beim nächsten Mal auch wieder mit dabei sein und vor allem gerne auch interagieren. Auch darüber freue ich mich tierisch. Schreib in die Kommentare rein, egal ob du jetzt bei YouTube guckst oder beim Podcast selber. Erstmal vielen, vielen, vielen, Dank für 20.000 Downloads. Das ist massiv viel und es kann gerne so weitergehen. Aber genau deswegen ist es halt auch so wichtig, dass wir genau die richtigen Themen hier besprechen und auch wie ich das gerade auch schon richtig gesagt habe, habe oder ich möchte hier gerne die Person anbieten zu sein. die ich mir damals hätte gerne gewünscht. Und deswegen mach das gerne und komm mit mir in den Kontakt. Schreib in die Kommentare, schreib mir DM, schreib mir welche Fragen oder Themen du auch noch hast, die dich beschäftigen und dann sei wieder mit dabei mit voller Energie in der nächsten Folge hier von dem Podcast. Bis dahin wünsche ich dir eine hervorragende Woche und schau mal auf deine Energie, wo die hin fließt. Bis dann.
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