Nr. 210 - Streit in Beziehungen: Der Satz, den Du nie sagen solltest
Shownotes
Was Du im Streit sagst, kann Beziehungen dauerhaft verändern. Genau darum geht es in dieser Episode: Warum verletzende Aussagen häufig aus Wut entstehen, aber eigentlich Angst dahintersteckt – und weshalb ehrliche Kommunikation wichtiger ist als impulsive Reaktionen.
FabiQ spricht offen über zwischenmenschliche Konflikte, Streit in Beziehungen und den Umgang mit Emotionen. Dabei erklärt er, warum viele Menschen Dinge sagen, die sie gar nicht wirklich meinen – und wie gefährlich das langfristig werden kann.
Wie entstehen verletzende Aussagen im Streit?
Viele Konflikte eskalieren nicht wegen des eigentlichen Problems, sondern wegen der Kommunikation. In der Folge wird erklärt, warum Menschen in emotionalen Situationen oft Aussagen treffen wie:
„Ich hasse Dich“ „Dann trennen wir uns“ „Komm nie wieder zurück“
Obwohl diese Aussagen häufig nicht ernst gemeint sind, können sie enorme emotionale Auswirkungen haben.
Warum steckt hinter Wut oft Angst?
Ein zentraler Gedanke der Episode: Wut entsteht häufig aus Angst.
Zum Beispiel:
- Angst vor Verlust
- Angst vor Ablehnung
- Angst vor Kontrollverlust
- Angst davor, eine wichtige Person zu verlieren
Die Folge zeigt, wie wichtig ehrliche Selbstreflexion ist, um die eigentliche Ursache hinter starken Emotionen zu verstehen.
Wie kannst Du Streit besser lösen?
FabiQ beschreibt eine konkrete Strategie:
- Konflikte nicht impulsiv eskalieren lassen
- Emotionale Situationen kurz verlassen
- Ehrlich kommunizieren, dass man gerade emotional reagiert
- Erst sprechen, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist
Dabei wird betont, dass Rückzug in emotionalen Situationen nichts mit Schwäche zu tun hat, sondern mit emotionaler Kontrolle.
Welche Rolle spielt Selbstreflexion? Ein weiterer Schwerpunkt ist die sogenannte „5x Warum“-Methode. Dabei hinterfragt man wiederholt die Ursache der eigenen Emotionen, um zum eigentlichen Kern des Problems vorzudringen.
Beispiel:
- Warum macht mich das gerade wütend?
- Warum ist mir das wichtig?
- Warum verletzt mich diese Situation?
Dadurch entsteht mehr Verständnis für die eigenen Gefühle und Reaktionen.
Highlights aus der Folge
- Warum Worte im Streit langfristige Folgen haben können
- Weshalb Wut oft aus Angst entsteht
- Wie emotionale Kontrolle Beziehungen schützt
- Warum ehrliche Kommunikation wichtiger ist als impulsive Reaktionen
- Wie Selbstreflexion Konflikte entschärfen kann
Gast/Beteiligte Host: FabiQ
Transkript anzeigen
FabiQ: Heute erzähle ich dir von der einen Sache, die du nie zu einer Person sagen solltest, die dir wirklich sehr wichtig ist und im Herzen liegt. Let's go! Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Folge hier neu aus den Studios hier. bin wieder umgezogen zu Hause. Also ich bin immer noch zu Hause. Ich bin umgezogen in ein neues Zimmer und ja dementsprechend sieht es im Hintergrund auch noch etwas wie gerümpelt aus. Ja, da muss auf jeden Fall noch was gemacht werden. Aber ich wollte auf jeden Fall nicht länger warten, damit ihr auch der Podcast wieder an Fahrt gewinnt, damit ihr wieder dabei seid, damit was passiert. Und deswegen habe ich heute auch ein sehr wichtiges Thema mitgebracht. etwas, was mir immer wieder auffällt tatsächlich bei anderen Personen und das mir wirklich ja für euch drei draußen am Herzen liegt, dass ihr diesen, naja, ich würde es sogar schon fast Fehler sagen, man soll ja aber nicht Fehler sagen, aber ich würde es vielleicht schon sagen, diesen Fehler begeht. Heute geht es noch das Thema Beziehung. und da möchte ich euch unbedingt etwas mitgeben, wo mir aufgefallen ist, dass das sehr viele machen. Aber eigentlich gar nicht mit den Konsequenzen leben könnten, wenn etwas passiert. Und was das genau ist und was ihr auf jeden Fall niemals zu jemandem sagen solltet, der euch wirklich am Herzen liegt, darüber sprechen wir heute hier in dieser Folge. deswegen lasst uns direkt Reihe starten, direkt nach dem Intro. Ladies and gentlemen, es ist mal Zeit, Klartext zu sprechen. Und zwar etwas, was mir immer wieder auffällt, ist bei Streitereien mit anderen Personen. Es muss nicht mal irgendwie jetzt dein Partner, deine Partnerin, deine Frau, dein Mann sein. Es kann auch ein Freund sein, oder jemand anderes, der dir am Herzen liegt. wenn wir mit diesen personen streiten dann kommt es häufig vor dass wir dinge sagen die wir so gar nicht meinen und das ist eigentlich sehr fatal und das möchte ich damit möchte ich heute mal aufräumen also klares oder typisches beispiel was man so kennt aus dem alltag ja man ist sich zu einer sache nicht einig streitet sich oder es gab ein kommunikationsmissverständnis vielleicht auch kann auch in einer WG sein oder mit deinen eigenen Eltern oder vielleicht auch in der eigenen Partnerschaft schon. Nehmen wir einfach mal ein simples Beispiel. Der Geschirrspüler. So, jeder kennt irgendwie von uns einen Geschirrspüler. Entweder von zu Hause noch. Deine Aufgabe ist es, diesen Geschirrspüler auszuräumen bzw. einzuräumen. Oder du bist in einer WG und dort ist es dann die Aufgabe, dir zu teilen. Oder du bist in deiner Partnerschaft und es geht den Geschirrspüler. dass er gegebenenfalls nicht richtig eingeordnet ist oder nicht richtig einsortiert wurde. Dass jemand anderes etwas da reingeworfen hat. Irgendwas zumindest, was auf jeden Fall für ordentlich Streit sorgt. Und mir ist einfach aufgefallen, dass es gang und gäbe ist. Und das finde ich so fatal. Sich dann richtig mit dieser Person zu streiten und dann auch etwas an den Kopf zu werfen, was man so gar nicht meint. Ich meine, das mag ja vielleicht auch in der Situation gerade den Unmut wirklich zum Ausdruck bringen. Ja, die andere Person hat dann verstanden, dass wir mit der aktuellen Situation unzufrieden sind. und ist dann natürlich auch sehr verletzt, wenn wir dann halt irgendwie das Bündnis Stimmtes sagen, wie, äh, ich weiß nicht, wie, ich lieb dich nicht mehr oder am besten wir trennen uns oder zu den Eltern, ich hasse euch oder zu den WG-Partnern, am besten zählt ihr aus oder ziehe ich aus oder irgendetwas. Sowas in die Richtung, wo wir eigentlich das gar nicht machen wollen. Also wir sprechen etwas aus, aus der Wut heraus in den meisten Fällen, dass wir etwas Bestimmtes als Konsequenzen haben wollen, wo wir ganz genau wissen, das verletzt die andere Person. Theoretisch, wenn wir nicht gerade so wütend wären, würde uns das ja auch verletzen. Aber wir kamen dann auf die Idee, Sachen zu sagen, die wir so gar nicht meinen. Und das hat zum Teil kann das natürlich sehr fatale Folgen haben. Nehmen wir mal meine Beziehung als Beispiel. Ich würde meiner Frau mit dem Wissen, was ich heute habe, heutzutage nichts mehr sagen, was ich nicht auch so meinen würde. Das bedeutet, ich würde ihr niemals sagen, ja, dann sollten wir uns trennen, wenn ich das gar nicht so meine. So, also wenn ich das nicht wirklich vorhabe, dann würde ich ihr das nicht sagen, auch nicht aus der Wut heraus oder ähnliches, weil es ist mal Folgendes passiert, nicht bei mir selber, aber in meinem Umkreis. auch ein Paar, ein Pärchen. Und dieses Pärchen hat sich genauso wie jedes andere Pärchen auch mal gestritten. da sagte die Frau, ich hasse dich. So, aus dem, aus dem, aus dem Gespräch, aus der Streitigkeit heraus. Als sie gesagt hat, das geht ja gar nicht. Und ich weiß, warst, ich hasse dich. Am besten kommst du nie wieder zurück oder so. Bleib gleich weg oder sowas. Komm gar nicht mehr nach Hause. So oder so. in dem Wortlaut, in den ähnlichen Wortlaut. ihr so leichtsinnig ausgesprochener Wunsch ist leider auch wahr geworden. Nicht weil der Mann nicht mehr wollte, sondern weil er nicht mehr konnte. Er hatte nämlich unterwegs, dann auf dem Weg zur Arbeit, einen tödlichen Unfall. Und ihr könnt euch jetzt in der Situation, gegebenenfalls auch vorstellen, was für ein Gewissen die Frau hatte. in dem Moment, in dem wir uns gesagt haben, am besten kehrst du gar nicht wieder zurück, ich hasse dich und... Diese Frau ist dann natürlich auch noch mal auf der Beerdigung vollständig zusammengebrochen. Weil sie sich selber erstens die Schuld gegeben hat, dass etwas passiert ist. Man kann es jetzt natürlich nicht mehr nachweisen, aber die beiden hat dieser Streit emotional sehr aufgewühlt und gegebenenfalls hat dann auch der Mann nicht so gut aufgepasst, wie er es normal gemacht hätte und dadurch kam es zum Unfall. Und zum zweiten hat sie sich natürlich auch die Gedanken gemacht, dass all das, was sie sich eigentlich vorgenommen hat, ihm zu erzählen, wenn er zurückkommt, nämlich dass es ihr leid tut, dass sie es gar nicht so meint, dass sie ihn doch total liebt und für immer mit ihnen zusammen sein möchte, ihnen gar nicht mehr sagen konnte. Und ich glaube, wenn du das jetzt so hörst, ich vielleicht bei dem einen oder anderen mache ich das auch Gänsehaut, bei mir hat das zu dem Zeitpunkt unglaubliche Gänsehaut gemacht und auch dieses Mal fällt mir das auch wieder gar nicht leicht, darüber zu sprechen. Aber ich Genau das ist der Effekt, den ich heute mit der Folge haben möchte. Dinge, die wir sagen wollen danach und dann aber nicht mehr sagen können aus der Konsequenz heraus, sind die wahrscheinlich die gruseligsten, die wir haben können oder die passieren können. Und deswegen habe ich für mich beschlossen, dass ich auch gar nicht mehr Dinge sage, die ich auch gar nicht so meine. So und wenn ich mir dafür auf die Zunge oder auf die Lippe beißen muss, aber ich sage diese Dinge zu niemanden, der mir wirklich wichtig ist. Ich fühle mich selber habe gesagt, nicht, also nicht mal für mich wichtig ist, sondern einfach ich sag's gar nicht, weil wünschen tue ich es niemanden. Also nicht mal den Feinden meiner Feinde oder ähnliches, was man immer schon sagt. Niemanden würde ich irgendwie sowas in die Richtung wünschen und auch diese Erfahrung nicht, sondern ich spule am liebsten direkt vor. Und das ist etwas, was ich euch gerne. als Quintessenz daraus mitgeben möchtest, wenn ihr sowieso vor habt, dieser Person irgendwann wieder zu verzeihen, tut es doch einfach sofort. Wenn du dich streites mit einer Person. Warum dieser ganze Stress, diese Zeit, diese wichtige und kostbare Lebenszeit, die wir hier auf dem Planeten der Erde gemeinsam haben, warum die Zeit damit verschwenden, diese Person zu verletzen, sie zu ignorieren. oder ihr Schlimmes zuzuzutun, es ergibt doch gar keinen Sinn. Oder wenn ich da sowieso sage, ich möchte ihr sowieso verzeihen danach. So, das ist halt so. Aus den Streitigkeiten heraus oder im Streit niemals etwas zu sagen, was du gar nicht so meinst. Denn letztendlich ... das Schlimmste, passieren kann, ist, dass es dann am Ende auch nicht gut geht. Und häufig ist die Kommunikation die Quelle oder die Ursache für etwas, was nicht funktioniert hat. Und das beginnt halt auch schon bei Streitereien, bei Streitigkeiten. Ganz egal, in welcher Beziehung du mit einer Person stehst. Es kann auch ein Chef sein. Es kann ein Angestellten-Chef-Verhältnis sein oder ähnliches. Es muss ja nicht mal ein Chef sein. Es kann auch ein Mitarbeiter sein. Das kann eine Ampel sein mit anderen Autofahrern. Das kann ... die jemanden seien mit Lehrer, Schüler oder andere Schüler selber. Es kann jede jegliche zwischenmenschliche Beziehung sein, die dadurch negative Auswirkungen hat, indem Sachen ausgesprochen werden, die gar nicht so gemeint sind. Und deswegen ... das nehme ich mir heute wirklich als Herzensthema wirklich mit. Und deswegen auch diese Folge. Sage solche Sachen. Nicht, ich kann es nur einfach wieder nochmal betonen, sondern nimm dir die Zeit, und das ist auch völlig okay, nimm dir die Zeit, wenn du total emotional aufgewühlt bist, am liebsten Sachen sagen willst, wo du aber schon selber weißt, das ist jetzt ganz schön fies, wenn ich das sage, also das meine ich eigentlich auch gar nicht so. Du hast ja selber, mal ganz im Ernst, du hast ja selber einen Impuls im Bauch, wenn du etwas aussprechen möchtest gerade, wird dir irgendwas gerade sagen, tu das nicht. Und häufig sind das dann die Sachen, die du auch nicht aussprechen solltest. Denn erstens, du meinst sie so nicht und zweitens, du würdest sie auch gerne wieder zurücknehmen. Zum späteren Zeitpunkt vielleicht, weil du gerade so emotional aufgewühlt bist. Deswegen lass sie doch einfach gleich stehen. Sag Leute in dieser Situation gerade, ich bin gerade sehr wütend zum Beispiel. Das ist ja einfach erstmal eine Feststellung. Bei mir drückt das voll im Bauch. Ich hab jetzt gerade echt keinen Bock. auf diese Diskussion oder ich kann jetzt gerade echt nicht darüber reden. Ich ziehe mich jetzt zurück und bin erstmal raus, aber ich komme auf dich jetzt wieder zu, wenn wir weiter sprechen können. Aber jetzt ist mir das gerade zu viel. Das ist natürlich ein Lösungsvorschlag. Man muss es nicht genau so machen, aber das ist so eine Lösung, die bei mir zum Beispiel sehr gut funktioniert, wenn ich sage, kann dein Argument hier gerade nicht verstehen. Ich merke aber auch gerade bei mir selber, das merkt man ja auch irgendwie. Ich reagiere gerade richtig emotional da drauf. So gar nicht irgendwie sachlich oder konstruktiv, sondern einfach gerade richtig emotional. Deswegen muss man gerade überschlafen, muss man gerade irgendwie drüber denken oder sowas. Muss mich gerade mal rausziehen aus der Situation und genau, lass das einfach mal sacken und dann komme ich wieder auf dich zu. Und ich glaube, also ich habe es bisher noch nie erlebt, dass eine Person in dem Moment dann gesagt hat, ja dann halt nicht so, also niemals wieder. oder so. Sonst immer, also wenn immer, wenn ich das gemacht habe und gesagt habe, es ist gerade zu viel oder so, ich ziehe mich jetzt da raus gerade, hat keine Person bisher gesagt, gut, dann brauchen wir auch nie widersprechen oder sowas. Sondern ganz im Gegenteil, es ist halt auch irgendwie, es erzeugt auch irgendwie Stärke wiederum. Aber auch vor allem bei dir selbst, wenn du somit eine Situation so professionell umgehen kannst. Das, was ich dir auf jeden Fall auch noch mitgeben möchte, ist total, ist es völlig in Ordnung. Es ist völlig in Ordnung, Emotionen zu zeigen. Und das, was du nämlich dann in der Reflektion mitnehmen kannst, also in dem Moment, wo du dich zurückziehst, kannst du mal überlegen, warum du das gerade sagen möchtest. Weil häufig Wut durch Angst entsteht. Jetzt hat der eine oder andere von euch gerade so einen Aha-Effekt und denkt sich, ⁓ was? Jaja. Also eigentlich werden wir wütend, weil wir vor etwas Angst haben. In der Beziehung zum Beispiel könnte es jetzt sein, ich bin eigentlich nur so wütend, weil ich Angst habe, dass wir auseinandergehen. Ich habe Angst davor, die Partnerin oder den Partner zu verlieren und deswegen bin ich gerade so aufgewühlt und wütend, weil mir das wirklich so wichtig Wut ist ja eigentlich auch wieder ein Zeichen dafür, dass es dir nicht egal ist. Und das ist ja auch wieder ein gutes Zeichen. Diese Person ist dir wichtig, deswegen ist sie dir nicht egal. Und deswegen regist du auch wütend, weil dahinter ja häufig tatsächlich eine Angst liegt. Zum Beispiel der Verlust dieser Person aus der Beziehung, die man hat. Existenzverlust vielleicht, du musst aus der WG ausziehen, deswegen ist es dir nicht egal. Oder ja. Auch mit den Eltern selber. Wir wir sind eine Geschirrspieler gerade. Egal ob wir gehen oder Beziehung. Aber auch mit den Eltern. Es ist dir halt nicht egal. Die sagen dann, dann schmeißen wir dich halt raus. macht das selber den Geschirrspieler in deine eigene Wohnung oder so. Je nachdem, da kann so viel hinterstecken. Und das gilt es dann für dich herauszufinden. Und das ist immer ganz ehrlich. Und dafür braucht es vielleicht auch nicht nur ein Warum, sondern vielleicht auch fünf Warum. Toyota hatten immer die 5x Warum Strategie. Die haben das zwar fürs Marketing benutzt, das funktioniert aber hier in dem Moment ja auch sehr gut. Denn ich kann mich mehrmals fragen, also warum ist das so? Wenn ich jetzt sage, warum ich wütend dann kann ich in ersten Moment sagen, ja, weil die Person das und das gemacht hat. Das wird natürlich die erste Reaktion daraus sein. Ja, aber warum hat, äh, warum... macht mich das wütend. So, und das musst du dich dann für dich beantworten können. So. Ja, weil dadurch meine Struktur im Geschirrspieler jetzt meine Struktur verloren geht. Naja, warum ist die Struktur denn eigentlich so wichtig? Warum triggert dich das denn so? Und wenn du das fünf, sechs Mal, meinetwegen auch öfter fragst und dann wirklich ernsthaft für dich beantwortest, nicht weil die Person, nicht weil die Person, weil er das so und weil Mama so weil die WG-Partner das so gemacht haben, sondern für dich, also auf dich zurückführst. Wenn du das ehrlich mal reflektierst, dann wirst du zu einem Ergebnis kommen, bei dem du auch sagen kannst, shit, okay, bewegt das wirklich in mir. So, das ist nämlich die Wut, nur ein Tropfen auf einen heißen Stein eigentlich, und es ist was viel, viel Stärkeres in dir drin. was das eigentlich dazu bewegt, dass du in dem Fall zum Beispiel wütend wirst oder diese Streiterei halt. Warum du dieses Gefühl bekommst, etwas jetzt sagen zu müssen, was der anderen Person total weh tut und was du selber eigentlich gar nicht so meinst. Und dann bist du nämlich am Kern da drin. Also bei der harten Schale weicher Kern. Weil das ist nämlich dann die ehrliche Beleuchtung zu dir innen drin, ja, zu gucken, okay, was bewegt mich eigentlich so? Wofür habe ich denn Angst, zum Beispiel so viel Angst? Warum bin ich hier zu bütend? Warum will ich solche Sachen sagen? Und das sind mit. Also das sind die drei Dinge heute, die ich dir unbedingt mitgeben möchte. Erstens sage niemals zu einer Person etwas, was du eigentlich sofort wieder rückgängig machen möchtest oder was ihr eigentlich nur verletzt und du das nur irgendwie anbringst aus der Emotion heraus und eigentlich gar nicht so meinst. War ziemlich lange ausgedrückt. Also sage zu einer Person niemals etwas, was du gar nicht so meinst. Das zweite ist dann auch zu gucken, warum werde ich wütend und das beziehungsweise andersrum. Das zweite ist erst, dich zurück. wenn du aus dieser Person, bevor du etwas sagst, was du gar nicht so meinst, ist die Lösung das ehrlich anzusprechen und aus dieser Situation herauszugehen, bevor du halt wirst, büßes sagst. Und das dritte ist dann, meinst du hinterfragen. warum du jetzt gerade so ün bist und ob das gegebenenfalls auch mit einer Angst zu tun hat, die eigentlich dahinter steht. Das bedeutet aber auch eine ehrliche Beleuchtung von dir da musst du halt dann wirklich schon tief in dich selber hineinfühlen. Und der eine oder andere möchte das vielleicht auch gar nicht, weil das vielleicht auch etwas aufdeckt, was du bisher, ja vielleicht durch den harten Kern oder der quatscht andersrum, der harte Schale, der selber geschützt hast. Das ist halt auch eine ehrliche Reflektion an sich selber. Und das kann nicht jeder ab. Kann nicht jeder ab. Will vielleicht auch nicht jeder ab. Deswegen, also wenn du ehrlich zu dir selber sein möchtest, volle Transparenz haben möchtest, damit du völlig ehrlich und transparent durch dein eigenes Leben gehen kannst, dann tu es. Komm darauf zurück und zieh das durch für ein ehrliches Leben dir gegenüber, selber. Ich hoffe, drei Punkte konntest du heute so richtig gut mitnehmen und sagst vor allem auch nie wieder zu einer Person, die dir wichtig ist, was du gar nicht so meinst. Denn wie gesagt, es könnte immer das letzte Mal sein, dass du diese Person tatsächlich siehst. Ich hoffe natürlich nicht, dass das die Auswirkungen hat, jetzt in meinem Beispiel. Dass jemand dann vielleicht sich nicht konzentriert hat, richtig, weil er so emotional aufgewühlt ist und dadurch dann halt Unfall hatte. Es kann aber auch immer sein, dass diese Person halt unverschuldet nicht wieder mit dir sprechen kann oder zurückkommt. Und deswegen überlegt ihr es immer ganz stark. was du einer Person sagst. Und ja, nimm es auf jeden Fall heute mit. Und wenn dir die Folge gefallen hat, du weißt ja, was zu machen ist. Teile diese Person, äh, teile diese Folge unbedingt mit einer Person, die das auch mal wissen sollte. Oder vielleicht auch die andere Person, mit der du gerade gestritten hast und die vielleicht dir auch etwas gesagt hat. Oder ihr vielleicht auch ihr gemeinsam durch diese Folge hier zusammen... wieder zusammenkommt. wäre doch auch was. Hätte ich auch was erreicht. Ja und ihr dann ganz ehrlich mal zueinander sein könnt und dann auch sagen könnt, hey guck mal, ich habe hier diese Folge gehört und ganz ehrlich, ich habe wirklich das alles nur so gemacht, weil du mir wichtig bist. Ich hatte Angst dich zu verlieren und deswegen habe ich das gesagt. Es tut mir leid, wollte ich gar nicht so. Und jetzt weiß ich, dass ich das in Zukunft anders mache. Hey, das wird auch geil. Ja, da hätte ich noch was erreicht hier heute. Also wenn nur eine einzige Person diese Folge hört und mir sagt, danke, ich habe das mit in meine Beziehung genommen oder meine zwischenmenschliche Beziehung mit einer anderen Person, egal, dann bin ich schon völlig fein damit. Genau, ansonsten abonniert auf jeden Fall den Podcast und sei einfach nächstes Mal wieder dabei bei der nächsten Folge. Ich wünsche dir bis dahin alles Gute und eine streitfreie Zeit.
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