Nr. 188 - Vergiss Deine Noten – DAS ist entscheidend für Deinen Traumjob!

Shownotes

Denkst Du, Dein Zeugnis entscheidet über Deine Zukunft? Denk nochmal nach! In dieser Folge erfährst Du, warum Noten völlig überbewertet sind – und wie Du es schaffst, trotz mittelmäßiger Schulnoten genau den Job zu bekommen, den Du willst. Hör rein und hol Dir den unfairen Vorteil, den die meisten nicht kennen!

"Achte auf Deine Noten!" – Diesen Satz hast Du sicher schon oft gehört. Aber was, wenn Noten gar nicht so entscheidend für Deine Zukunft sind? Wenn es ganz andere Dinge sind, die darüber entscheiden, ob Du Deinen Traumjob bekommst oder nicht?

In dieser Episode von "Mensch Matti!" decken wir auf, was wirklich zählt, wenn es darum geht, beruflich erfolgreich zu werden. Du erfährst, warum Zeugnisse oft überbewertet sind, was Personalverantwortliche stattdessen sehen wollen und wie Du es schaffst, Dich trotz durchschnittlicher Noten gegen Top-Kandidaten durchzusetzen. Es geht um Soft Skills, Selbstbewusstsein und den entscheidenden Unterschied, der über Deine Karriere entscheidet.

Das erwartet Dich:
✔ Warum Noten in Bewerbungsgesprächen kaum eine Rolle spielen – und was stattdessen zählt
✔ Die drei entscheidenden Faktoren, die über Deinen Erfolg entscheiden
Wie Du sofort auffällst und Arbeitgeber von Dir überzeugst
✔ Warum Soft Skills oft wichtiger sind als Fachwissen – und wie Du sie gezielt stärkst
✔ Ein Erfolgsplan, mit dem Du Deinen Traumjob sicherst – egal, wie Dein Zeugnis aussieht

** Hör jetzt rein und starte Deine Karriere richtig!**

Ich wünsche viel Spaß beim Hören der Folge!

Was Du von der heutigen Folge erwarten kannst: 00:00 – Warum Noten überbewertet sind 02:27 – Wie wichtig sind Zeugnisse wirklich? 04:50 – Was Arbeitgeber WIRKLICH interessiert 07:20 – Soft Skills vs. Fachwissen – was zählt mehr? 09:45 – So überzeugst Du im Bewerbungsgespräch 12:10 – Dein Erfolgsplan für den Traumjob

traumjob #karrierestart #softskills

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Transkript anzeigen

Matti Lindman: Achte immer auf deine Noten, hat man mir stets gesagt, aber was du heutzutage unbedingt brauchst, bei Unternehmen zu punkten, das erfährst du heute in der Folge. Let's go!

Matti Lindman: Yes, liebe Leute, herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mensch macht die Leben lang gestalten. Ich freue mich, dass ihr wieder eingeschaltet hat, dass ihr dabei seid und euch wieder weiterbilden wollt. Denn das hier ist der Lebenseinsteiger Podcast, der Podcast für junge Menschen zwischen ca. 16 bis 25 Jahren, die unbedingt mehr lebensrelevante Themen besprechen lassen wollen als auch z.B. Berufsorientierung, Karriereeinstieg, Mindset, Persönlichkeitsentwicklung und auch Tipps fürs Leben. Und wenn das für euch die richtigen Themen sind, die ja leider normalerweise in der Schule als auch im Elternhaus nicht genügend Raum bekommen, dann bist du hier genau richtig. Und wenn du noch jemanden kennst, der hier genau richtig wäre zu diesen Themen, nimm doch jetzt einfach mal den Teilen Button, klickte darauf und nimm diesen Link und sende ihn zu einer bestimmten Person, die auch von diesem Podcast Format profitieren würde. Das wäre mega denn so erreichen wir immer mehr junge Menschen, von diesem Podcast und von den Inhalten. profitieren können. Und bisschen lustig ist er natürlich auch noch. Daher genau, wenn das deine erste Folge ist, dann sei erstmal gespannt, hör dir gerne diese Folge an. Denn heute möchte ich dir etwas Besonderes mitgeben. Etwas, was ich früher selber als junger Mensch in eurem Alter nicht verstanden habe, weil es mir nämlich auch keiner gesagt hat. Das ist so ein anderes Ding hier vom Podcast. Wir sprechen hier Dinge aus, wo man hätte selber mal sagen können, hätte mir das mal jemand vorher sagen können. na und genau das machen wir. Deswegen sitzen wir hier, deswegen sitze ich hier, deswegen lade ich mir richtig coole Gäste ein, die auch etwas zu sagen haben und an euch weitergeben wollen. Und genau so ein Thema habe ich heute nämlich wieder. Das ist das Thema mit den Noten, mit den Zensuren, mit dem Durchschnitt und mit all diesen ganzen Zahlen, die du haben musst oder brauchst. So wird es dir immer wieder gesagt. Aber ich habe eine ganz andere Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt gemacht. Das, was du wirklich brauchst und das, was den Unterschied machst und warum du am Ende höchstwahrscheinlich eher genommen wirst als andere, das erfährst du heute in der Folge direkt nach dem Intro.

Matti Lindman: Ja ihr Lieben, früher als ich in eurem Alter war, da haben meine Eltern immer ganz gerne gesagt, achte auf den Noten, denn das baut hier oder das öffnet dir später Türen in der Arbeitswelt. Und ja klar, ich verstehe es ja auch auf der einen Seite, denn wenn ich in Türen denke wie ein Nummerus Clausus, wenn ich jetzt etwas bestimmtes studieren möchte, wo es zu viele Studierende gibt als Plätze, die die Uni vergeben kann, dann wird ja irgendwann immer so ein guter Numerus Clausus eingeführt. Das bedeutet ein bestimmter Notenschnitt, den du haben musst, an der Uni studieren zu können. Ja, dafür verstehe ich das. Oder wenn du am Ende, was die Ingenieurswissenschaften oder sowas studieren möchtest und dann wird natürlich auf dein Zeugnis geguckt, ob du halt auch irgendwie was von diesen Ingenieurswesen, von den Mathe und also von den Naturwissenschaften irgendwie verstehst von den Fächern, also ob du nicht irgendwo überall Vieren und Fünfen drin hast, hätte ich beinahe gesagt, ich habe mich so unter Druck gesetzt gefühlt, dass ich immer dachte, okay, ich brauche da auf jeden Fall irgendwie eine Eins. So ist natürlich schon ein Unterschied. Ja, und deswegen habe ich mich halt auch immer super angestrengt und selbst unter Druck gesetzt. Und das führte häufig dazu, dass ich irgendwann so abgefuckt von einigen Fächern war, auf die ich null Bock gehabt habe mehr. Weshalb mein Notenabfall dann immer größer war als das, was eigentlich ja mit diesem wichtigen Satz gemeint oder gedacht war. Nämlich, dass ich darauf gucke, dass ich sehr gute Noten in diesen Fächern habe, wenn ich halt irgendwie was machen möchte. Es gibt natürlich auch noch so richtig geile Kombis, die ich total sinnlos finde. Zum Beispiel, wenn du jetzt Medizin studieren möchtest hier in Deutschland, da brauchst du ja teilweise zum größten Teil, ich weiß gar nicht, was da aktuell ist, einen NC, also ein Numerus-Clausus von 1,0. Das bedeutet, ein richtig guter Arzt oder jemand, unbedingt Medizin studieren möchte, naja, der muss also auch richtig gut zum Beispiel in Kunst und Musik sein. Ob das so sinnvoll ist, wage ich mal so zu bezweifeln. Und deswegen, ja, nach all diesen ganzen Berufsjahren, die ich mir hinter mir habe und aus denen ich lernen durfte, habe ich in vielen Berufs-, mit den Bewerbungsgesprächen eines gemerkt. Sowohl auf der Bewerberseite als auch der, auf der Arbeitgeberseite.

Matti Lindman: in den ganzen Bewerbungsgesprächen, wo ich selber mit drin sitzen durfte. Da ging es häufig, und ich muss, es ist ungelogen, da ging es Null Zensuren oder Noten, denn das hat man sich vorher vielleicht im Lebenslauf angeschaut, hat man geguckt, okay, das und das ist gegeben, also die Voraussetzungen vielleicht irgendwie passen, das Gesamtbild des Lebenslaufes ist in Ordnung und deswegen wird jemand eingeladen. In Ordnung, ja gut, also gut, vielleicht auch eher passend. So und deswegen wird ihr mit eingeladen. Aber was viel wichtiger und ausschlaggebender war bisher in all meinen Bewerbungsgesprächen, war die Präsentation vor Ort in dem Gespräch. Und da hast du häufig nicht damit gepunktet, indem du dann nochmal wiederholt hast, was für tolle Noten du hast und was für ein toller Mensch dich die Noten gemacht haben aus dir. Nein. Da war es häufig der Fall, dass du für dich selber eingestanden bist. Wir haben uns auch von Arbeitgeberseite, haben uns häufig für die Leute entschieden, die für sich eingestanden sind, die klare Werte vertreten haben und die genau wussten, was sie wollen, wohin sie wollen und warum sie hier arbeiten wollten. Was das Ding gebracht hat und was wir von denen in Haukegg haben. Summa summarum. Wenn du dich einfach so gibst, du bist, authentisch und mit Leidenschaft und Engagement und zeigst, was dich ausmacht und zeigst, du Lust hast, dann haben wir dich häufig genommen. Also in den Gremien, wo ich drin saß, haben wir uns eher für die Leute entschieden als für die Menschen, die einen allglatten Zeugnusschnitt hatten von 1,0, aber null Sozialkompetenz haben. Denn bin heutzutage, bin ich auch so hart davon überzeugt, dass du vieles von dem Fachwissen dir selber aneignen kannst heutzutage, indem du dir Online-Kurse buchst, indem du Bücher anschaust, indem du dir YouTube-Videos und im Internet recherchierst, oder gegebenenfalls, dass du auch irgendwo lernst, an einer Schule oder Weiterbildung oder ähnliches. Das kriegst du alles hin. Was du aber schwieriger hinbekommst, sind die Sozialkompetenzen.

Matti Lindman: So was wie, ja, kannst auch googeln, Resilienz oder sowas, Umgang mit Fehlern, wie triffst du gute Entscheidungen, all sowas sind auch übrigens sehr gute Bestandteile eines Bewerbungsgesprächs. Wenn du dort mit Bauch und Herz antwortest und auch so wie du bist, dann kommst du häufig weiter, als wenn du unbedingt die härtesten, geilsten Noten der Welt hast. Ist einfach so. Ich mein... Fachwissen ist leichter zu lernen als Sozialkompetenzen. Punkt. Und deswegen habe ich mich häufig auch dafür entschieden, die Person zu nehmen, die aus meiner Sicht mehr für das Unternehmen, bei dem ich angestellt war, die Person dann auch auszuwählen, wo ich gedacht habe, okay, die passt mehr zum Unternehmen, die passt in das Team rein, die passt zum Unternehmen, deren Werte von der Person korrelieren mit unseren. Wir haben eine bestimmte Vision. Die Person ist informiert, findet die total geil die Vision. Wir haben eine Mission und die Person möchte da gerne mit unterstützen. Dann sehe ich viel, also dann lerne ich die Person erstmal gut kennen und ich weiß auch noch, dass die zu uns passt und ich weiß auch noch, dass die auch gewillt ist, etwas zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Die hat richtig Bock darauf. Die ist intrinsisch motiviert weiter voranzukommen und zwar mit dem Unternehmen zusammen. Also es entsteht quasi eine Win-Win-Situation fürs Unternehmen als auch für die Person. Denn die Person wird gefördert und die gibt all dieses Wissen, was sie hat und die Ideen und diese Kreativität und alles, was sie hat und mitbringt. Erfährt man ja im Gespräch, gibt sie auch wieder dem Unternehmen zurück. Deswegen ist heutzutage, gerade im Bereich der Medien et cetera, was man alles noch lernen kann. kannst alles, Fachwissen, kannst du alles nachgucken, lesen, recherchieren, bestimmte Leute ansprechen.

Matti Lindman: auf bestimmte Events oder Messen gehen, das kriege ich heutzutage alles. Aber was schwierig ist, sind die sozialen Kompetenzen irgendwie nachträglich anzueignen. Ich meine, es geht alles, du kannst ja trotzdem weiter lernen. Man spricht ja immer vom lebenslangen Lernen. weiß noch, De Grossov, könnt ihr euch die Folge mit De Grossov gerne noch mal angucken, der fand diesen Begriff ja ganz furchtbar, weil er auch schon so negativ behaftet ist. Aber Also wer denkt, er ist nach der Schule fertig mit Lernen und danach wird nur dieses Wissen, was du da bekommen hast, nach der Uni wird nur noch dieses Wissen angewendet, das ist faktisch falsch. Und das wäre auch nicht die richtige Einstellung vom Leben. Wenn du sagst, Tjo, jetzt habe ich fertig gelernt, jetzt gehe ich nur noch arbeiten, nämlich mit dem, was ich gelernt habe bisher, und liefer das ab, dann kommst du nicht weit. Und ich glaube auch, überleg doch mal. Also überleg doch mal wirklich. Wenn du dich jetzt wo bewirbst und Du nur danach gehst, was könnten die wohl im Bewerbungsgespräch fragen? Hm, google ich mal. Was sind typische Bewerbungsfragen? drei Stärken, drei Schwächen. Was gibt's noch? Wo würden sie sich in fünf Jahren sehen? okay. So bereite ich das alles vor. Was meinst du, wenn du diese Antworten gibst? Also vielleicht sogar teilweise ohne, dass diese Fragen gestellt worden sind. Wie authentisch wirst du dann wirken? Wie echt ist das Ganze? Ich sage dir, es ist Das ist null echt. Und das möchte auch kein Unternehmen. Die Leute wollen wissen, wer steckt dahinter? Wer ist dieser Bewerber, die Bewerberin? Wer ist das? Wofür steht die ein? Was macht die in der Freizeit? Worauf hat die Bock? Was kann sie besonders gut? Wie kann ich die Stärken dieser Person in meinem Unternehmen anwenden? Wie passt diese Person zum Unternehmen als auch zum Team? Und all das viel wichtiger als irgendeine note auf dem zettel ganz sicher ganz ganz sicher das war sogar schon zu meiner ersten bei meiner ersten position so ich habe damals eine banklehre angefangen ja ich habe als erst eine eine bankausbildung gemacht zum bankkaufmann und ich habe das gemacht mit einem wirklich durchschnittlichen zeugnis hatte eine abitur von 2,9 also auch nix wo ich finde so

Matti Lindman: So, also ich bin völlig zufrieden damit. Und wie gesagt, es stand mir auch nie in den Weg. Also ich wurde noch nie wegen meines Zeugnisses irgendwo abgelehnt. So, hat mir auch noch keiner gesagt, außer bei der ersten Stelle ist das glaube ich auch noch nicht mehr relevant. So, und ja, ich habe mich dort beworben. Hab mich trotzdem, und ich wurde trotzdem genommen, obwohl ich zum Beispiel in Mathe eine 4 hatte, glaube ich, im Abi. Im Abi-Zeugnis. Ich glaube das waren dann fast was ungerechn 6 Punkte oder sowas. Und ich bin trotzdem da genommen worden und siehe da es gibt heutzutage pro computer und tools und programme Und taschenrechner du brauchst auch gar nicht mehr rechnen. So ganz ein dreisatz prozent rechnung solltest du irgendwie drauf haben ich glaube das ist nicht nur für die bank ausbildung sondern allgemein sehr sehr wichtig da so eine idee zu haben und das irgendwie mal fix zu überschlagen zu können das hilft in einigen lebensbereichen aber für alles andere gibt es lösungen und möglichkeit Bin ich zufrieden und wirklich gut gewesen in diesem Job? Ich glaube nicht. Ich glaube nicht. Das lag aber nicht an meinem Zeugnis, sondern einfach, weil ich mich durchgemogelt habe, wenn ich mal so ganz ehrlich bin. Weil ich habe mich viel zu wenig mit den Möglichkeiten beschäftigt. war zu viel zu beschäftigt, erstmal mit dem Abitur und dann auch irgendwie mit meinem Leben selbst und rauszufinden, was möchte ich eigentlich, ohne dafür irgendwie was zu tun? So und damit bin ich auch einer von 80%. Also es geht ja 80 % der Schulabsolventen und Uniabsolventen wissen eigentlich gar nicht, was sie danach mit ihrem Leben anstellen sollen. ähm... Ja, deswegen... Suche dir, das ist mein Tipp für heute, mein Key-Fact, mein Tipp. Suche dir etwas, was du liebst, was du wirklich gerne machst. Es geht nicht darum, schnell einen Job zu haben oder schnell einen soliden Job zu haben oder was sicheres oder etwas, wo du richtig Geld verdienst oder so. Es geht immer hier rum, immer ums Herz. Immer das, was du eigentlich gerne machen möchtest, was du mit Leidenschaft erfüllen kannst, was dich ausfüllt, wo du jeden Montag richtig gerne aufstehst und zur Arbeit gehst und nicht denkst, fuck, noch fünf Tage bis zum Wochenende oder so, sondern wo du richtig hinterstehst, wo du sagst, das matcht.

Matti Lindman: Das Unternehmen oder das, was ich mache, mit dem, ich bin und was ich tue, das passt zusammen, dann bist du auf den richtigen Weg. Und das bedeutet vielleicht auch, dass du die Ausbildung, die du mal angefangen hast, vielleicht auch abbrichst. Dass vielleicht das Studium, was du dachtest, das voll deins wäre, du vielleicht hängen lässt und vielleicht doch was anderes machst oder dich vielleicht nochmal irgendwie umorientierst und ein anderes Studium und ja, vielleicht auch die Punkte anrechnen lassen kannst oder sowas. Dann das machst. Vielleicht auch irgendwie eine andere, ganz andere Gegend ziehst. Ja, vielleicht dich auch deswegen woanders hin bewegst oder vielleicht ins Ausland oder so. Das ist alles fein. Du kannst auch gerne ein, zwei Schritte zurückgehen, wenn du dafür aber das tun kannst, was du wirklich liebst. Und dann bin ich mir ziemlich sicher, wenn du das erreißt, dann kommst du sowieso viel höher und viel weiter, kannst viel erfolgreicher werden, als wenn du einfach nur nach Geld oder Sicherheit gehst oder sowas. Und all das kommt trotzdem irgendwie mit dem, was du wirklich gerne machst, zusammen. Leidenschaft. Motivation, deine Werte, wofür stehst du, was machst du gerne, warum machst du diese Sachen gerne, passen die überhaupt zu einem Unternehmen, will ich mich da denn überhaupt bewerben? Das solltest du dich mal fragen. Das wird noch viel interessanter heutzutage, denn der Arbeitgebermarkt wird zum Arbeitnehmermarkt. Es gibt immer mehr offene Stellen, die zu besetzen sind und es gibt zu wenig Leute. die diese Stellen besetzen können. Deswegen könnt ihr euch, und ich glaube, das können wir so noch gar nicht richtig fassen, was in den nächsten Jahrzehnten passieren wird, weil nämlich so viele Leute in die Rente gehen, aber gar nicht so viele neue Leute nachkommen. Wir können uns noch gar nicht richtig fassen, was für Möglichkeiten und was für Wahlen wir haben. So was wird für die Arbeitgeber das Richtige, das wird ein Graus, das wird richtig schwierig. Du kannst irgendwann, eine Stelle aussuchen, wenn du richtig gut bist. So kannst du einfach überlegen, wo will ich denn hin, zu welchen von diesen Arbeitgebern. Und da guck bitte darauf. Oder bewirb dich auch wirklich nur noch bei den Unternehmen, die du wirklich angeschaut hast, wo du verstanden hast, was die machen, warum die das machen und ob das irgendwie auch zu dir passt. Denn dann kriegst du auf jeden Fall ein Match-In. So, das passiert nicht, wenn du einfach irgendwelche Sachen, typische Fragen auswendig lernst und versuchst, bestmöglich die Antworten zu geben, obwohl sie vielleicht auch gar nicht zu dir passen.

Matti Lindman: oder vielleicht auch gar nicht zu der Frage von der Person passen, sondern irgendwie du dich selber da reingelenkt hast, das wird sofort auffallen. Und diese Personen werden häufig dann nicht genommen im Bewerbungsgespräch, obwohl die aalglatter durchgelaufen sind, richtig geiles Zeugnis hatten und immer die richtigen Antworten auf die falschen Fragen parat hatten. Deswegen das tu auf jeden Fall nicht. Ich hoffe, du hast heute wieder richtig was mitgenommen, wenn dir dieses Format gefällt, wenn du noch jemanden kennst, der unbedingt dir von erfahren sollte und davon wieder was mitnehmen kann, dann sagt der Person unbedingt Bescheid, teilt diese Folge, Podcast und dann sind wir schon wieder mehr in dieser Community. Ich freue mich auf eure Fragen. Wenn ihr Fragen habt, die wir unbedingt mal sprechen sollten, dann schreibt mir gerne eine persönliche Nachricht oder folgt mir auch gerne auf Instagram oder bei YouTube, jetzt für diesen YouTube-Kanal oder gebt auch gerne die 5 Sterne, wenn es euch richtig gut gefallen hat, bei eurer Podcast-Plattform, eurer Wahl. Ich wünsche euch bis dahin. Eine richtig geile Woche. Haltet die Ohren steif. Guckt nach den richtigen Unternehmen, wenn ihr euch bewerben wollt, wenn ihr gerade in der Phase seid. Ich wünsche euch viel Erfolg dabei. Ansonsten hören wir uns nächsten Dienstag wieder zur nächsten Folge Mensch, Mann, Bis dahin. Ciao, ciao.

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